Das ist ROSA

Das ist ROSA
Das ist ROSA
Das ist ROSA

ROSA ist politisch und religiös unabhängig und finanziert sich über Spenden

ROSA ist eine politische Vereinigung mit einem intersektionalen Blick auf die Gesellschaft und einem queer-feministischen und antirassistischen Grundkonsens. Unser Ziel ist es, sichere Orte für alle Menschen zu schaffen und die Relevanz von Safer Spaces und einer feministischen humanitären Hilfe deutlich zu machen.

Der gemeinnützige Verein ROSA e.V. wurde im März 2021 durch einen Freund*innenkreis und viel Utopie gegründet. Mithilfe von zahlreichen solidarischen Menschen und Gruppen und ehrenamtlichem Engagement konnte ROSA zu dem Verein wachsen, der er heute ist. ROSA ist macht-kritisch und hierarchie-arm organisiert und wird rechtlich durch einen derzeit sechs köpfigen Vorstand vertreten.

Unsere Grundsätze

Um effektive Humanitäre und feministische Unterstützung bieten zu können, sind folgende Grundsätze bei ROSA entscheidend:

Zugang

Unser Angebot ist nicht an einen Ort gebunden. Wir schaffen Safer Spaces dort, wo akuter Bedarf besteht. In Griechenland bildet ein umgebauter LKW, der mit einem Raum für medizinische Beratungen, einer Teeküche und Stauraum für Workshopmaterialien ausgestattet ist, das Herzstück des Projekts. So können wir Menschen erreichen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu anderen Unterstützungsstrukturen haben.

Augenhöhe

Ein sicherer Ort kann nur gemeinsam erschaffen werden. Deshalb orientiert sich unsere Arbeit vor allem an dem Bedarf der Menschen, die den Safer Space in Anspruch nehmen. Auf diese Weise entsteht ein vielseitiges Angebot, von medizinischen Workshops über künstlerisch kreative oder sportliche Projekte. Im direkten Austausch erschaffen wir gemeinsam ein Angebot, welches flexibel angepasst werden kann. Neokoloniale Realitäten zu erkennen und aufzudecken gehören zu einem festen Bestandteil der ROSA-Arbeit.

Sichtbarkeit

ROSA verbindet praktische Unterstützung von Geflüchteten mit politischem Aktivismus. Neben praktischer Unterstützung sehen wir uns in Deutschland als Sprachrohr von mehrfach diskriminierten Menschen auf der Flucht. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Fluchterfahrungen und die Gewalt des europäischen Grenzregimes sichtbar zu machen und uns für die politischen Forderungen von Geflüchteten sowie die Beseitigung von Fluchtursachen einzusetzen. Wir wollen patriachale Strukturen nicht als Naturgegeben hinnehmen. Wir wollen kritisch über die Zustände in Camps und Unterkünften berichten und unter anderem dadurch zu einer radikalen Veränderung dieser beitragen.

Netzwerk

Die Safer Spaces bieten einen geschützten Rahmen zum gegenseitigen Austausch, Unterstützung und voneinander Lernen. Durch die Begegnung von Menschen aus verschiedenen Kulturen mit verschiedenen Lebensgeschichten kann ein stärkendes Gefühl der Gemeinsamkeit entstehen, das zu Empowerment (Verlinkung zum Glossar) und Netzwerken führt. Gleichzeitig baut ROSA ein Netzwerk aus solidarischen Menschen auf, die sich in Lokalgruppen, Erstaufnahme-Einrichtungen, Demonstrationen und Onlinetreffen vernetzen und sich gemeinsam gegen patriachale Strukturen und die europäische Abschottungspolitik einsetzen.

Fürsorge

Solange die Staaten ihrer Verpflichtung zur Versorgung von Geflüchteten nicht nachkommen und Strukturen gegen patriarchale Gewalt auch auf Fluchtrouten nicht institutionell bereitgestellt werden, ist es Aufgabe der Zivilgesellschaft, dies zu thematisieren und die staatliche Übernahme von Verantwortung einzufordern. In der Zwischenzeit wollen wir mit feministischer Praxis direkte Unterstützung leisten. Aktivismus wird nicht angemessen bezahlt, aber es braucht ihn dringender denn je. Deshalb ist die gegenseitige Fürsorge im aktivistischen Kontext ein wichtiger Bestandteil der ROSA-Arbeit.

ROSA in Zahlen

450+ Vereinsmitglieder

Mit deiner Mitgliedschaft stärkst du ROSA nicht nur ideell, sondern auch finanziell: Regelmäßige Mitgliedsbeiträge geben uns planbare Einnahmen und damit mehr finanzielle Sicherheit für unsere Arbeit. So kannst du dazu beitragen, dass wir unsere Safer Spaces und Unterstützungsangebote langfristig und unabhängig umsetzen können.

Jedes neue Mitglied macht ROSA ein Stück stabiler und handlungsfähiger.

Mitglied werden →
2000+ Besucher*innen pro Jahr

Safer Spaces werden immer notwendig sein! Das zeigen über 2000 Besucher*innen unserer Spaces jedes Jahr.

Zu den Safer Spaces →
16 Lokalgruppen

Unsere Lokalgruppen bilden feministische Banden in ihrer Stadt und gemeinsam spannen wir ein überregionales und solidarisches Netzwerk. Komm dazu und finde deine Bande!

13 Kollektivista

Als Kollektiv und Freund*innengruppe treffen wir vereinsrelevante Entscheidungen und spinnen Zukunftsvisionen gemeinsam.

150 Crewies im Jahr

Der Rolling Safespace an der EU Außengrenze wird organisiert, gefahren und betreut von einer 8-11 köpfigen, ehrenamtlichen Crew. Danke, dass ihr euch jeden Tag für einen sicheren Ort entlang der Festung Europa einsetzt!

350+ Ehrenamtliche

Egal ob Finanzanträge, Solipartys, Sprachkurse und Stickermotive. ROSA funktioniert nur, weil es so viele engagierte Ehrenamtliche gibt die sich für sichere Orte für Alle einsetzen.

8 Online-Arbeitskreise

ROSA organisiert sich als bundesweites Netzwerk online. Du hast Lust ROSA von zuhause und flexibel zu unterstützen? Dann werde Teil eines unserer Online-Arbeitskreise zum Thema Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und viele andere mehr!

4 Safer Spaces an der
Eu-Außengrenze

Täglich fahren wir routierend an die Geflüchtetenunterkünfte Ritsona, Oinofyta, Malakasa und Thiva um vor den Toren unseren mobilen Safer Space aufzubauen. Die Unterkünfte zählen zu den Größten auf dem griechischen Festland und beherbergen zwischen 500 und 2500 Menschen je Unterkunft.

9 Safer Spaces in Deutschland

Auch in Deutschland werden Menschen auf der Flucht lange in Erstaufnahmeeinrichtungen festgehalten und isoliert. Unsere Lokalgruppen und ROSA Consultations bieten lokale Treffpunkte für Frauen und queere Menschen in den Unterkünften ihrer Stadt.

1 QueerCafé in Deutschland

ROSA Consultations stellt seit Dezember 2025 zweimal im Monat ein QueerCafe in Halberstadt, Sachsen-Anhalt bereit. Hier haben queere Menschen der Erstaufnahmeunterkunft die Möglichkeit zur Vernetzung und rechtlicher Beratung.

Das Kollektiv

Grundlegende Entscheidungen werden von dem Kollektiv getroffen, das sich aus Vorstand, bezahlten Stellen und Ehrenamtlichen zusammensetzt. Das Kollektiv bildet sowohl die rechtliche Vertretung des Vereins als auch die Überschneidung aller verschiedener Arbeitskreise. Es trifft sich alle zwei Wochen, um aus den verschiedenen Bereichen zu berichten, vereinsrelevante Fragestellungen zu klären und Zukunftsvision gemeinsam zu entwickeln. Wir haben uns eine Mehrzahl an FLINTA Personen in allen relevanten Entscheidungsgremien zum Standard gewählt und arbeiten stetig an einer Diversifizierung des Kollektives.

Die Teams

Egal, ob du Vereinsmitglied werden willst, eine Lokalgruppe bilden möchtest, dich der ROSA Connection Community, ein Teil unserer Griechenland Crew werden kannst. oder in einen Online-Arbeitskreis kommen möchtest. Hier sind die Menschen, hinter den E-Mail Adressen und den Webcams, die dafür sorgen, dass ROSA weiter rollt.

Bei allgemeinen Anfragen, schreib gerne an:

Griechenland

Netzwerk

Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung

ROSA erklärt

ROSA Rolling Safespace – Wer wir sind und warum