FLINTA-Sprinter
Eine mobile Ausstellung, ein mobiler Safer Space und ein Infomobil gegen das Patriachat. Ob Ausstellung und Sichtbarkeit, Safer Space auf Demos oder Infomobil. Der FLINTA-Sprinter ist für alles ausgestattet. Ermöglicht wurde er uns vom Schweizer Baukollektiv Finta_bauen.
Mobile Ausstellung
Welche Berichte, Infografiken und Bildmaterial von Menschen auf der Flucht transportiert, macht Sichtbar, was von der EU Unsichtbar gemacht wird. Wir bringen die Stimmen dort hin, wo sie unübersehbar sind: in die Innenstädte, auf Weihnachtsmärkte, auf Demonstrationen und Straßenfeste.
Mobiler Safer Space
Um solidarische Orte dort aufzubauen, wo städtische Infrastruktur häufig fehlt. Erstaufnahme-Einrichtungen in Deutschland sind häufig weit außerhalb der Städte. Bewohner*innen haben kaum eine Chance die Unterstützungsangebote kennenzulernen und wahrzunehmen. Der FLINTA-Sprinter bringt daher die Ausstattung für einen kompletten mobilen Safer Space mit. Vom Pavillion über Sitzgelegenheiten, Boxsack und Musikbox bis zu Infomaterialien, Hygieneprodukten, Snacks und Kids-Space Materialien. So kann er praktische Solidarität und Unterstützung dort hinbringen, wo sie häufig sonst nicht auftaucht.
Awareness-Treffpunkt
Durch seine flexible Ausstattung kann der FLINTA-Sprinter auf Demonstrationen und Kundgebungen als Anlaufpunkt für Awareness-Strukturen dienen. Ein kleiner geschützter Raum mit Sitzgelegenheiten zum Aufwärmen kann in politisch herausfordernden Zeiten eine wichtige Infrastruktur bilden. Der FLINTA-Sprinter kann als mobiler geschützter Raum eine Ergänzung der jeweiligen Awareness-Struktur bieten.
ROSA bietet keine eigene Awareness-Arbeit an, unterstützt aber gerne mit den vorhandenen Ressourcen.
Der FLINTA-Sprinter soll auch in eurer Stadt Solidarität praktisch werden lassen? Ihr braucht einen mobilen Safer Space oder plant einen Aktionstag?
Dann schreib uns eine Mail an info@rolling-safespace.org und hol den FLINTA Sprinter in deine Stadt!
Unser VerRad am Patriachat
Eine mobile Wut-Station. Zum gemeinsamen Raum-einnehmen, Informieren, laut sein und Gemeinschaft spüren, überall da wo es gerade benötigt wird. Nominiert für den Giebichenstein-Design-Preis und konzipiert von Fina Schröder im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Hochschule für Kunst und Design Halle.
Radio ROSA
Das Radio ROSA hat mit bisher 14 Folgen unterschiedliche Stimmen, Hintergründe, politische Einordnungen und Biografien rund um das Thema Flucht und Geschlecht und die Arbeit des Rolling Safespace beleuchtet. Ausgestrahlt wurden alle Sendungen im freien Radio Corax, die einzelnen Folgen sind überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
Unsere Stimmen gegen die Krise
2026 gilt als das Superwahljahr. In mehreren Bundesländern stehen Landtagswahlen an. In Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wird im September gewählt, hier liegt die AfD in Umfragen jeweils weit vorne.
Veränderungen durch eine regierende AfD werden weitreichende Folgen für die gesamte Bundesrepublik haben, darunter werden zuerst die Menschen leiden, die jetzt bereits unter dem Rechtsruck leiden. Migrant*innen, Flüchtende, Frauen, Queers, Alleinerziehende, Wohnungslose und viele andere Gruppen mehr. Mehr über die Absichten der AfD in Sachsen-Anhalt ist im “Regierungsprogramm” der AfD nachzulesen.
Auch die Vereine und Gruppen, die sich bisher um diese Menschengruppen gekümmert haben, werden unter einer AfD-Regierung oder tun es bereits jetzt.
Es besteht jeder Anlass zum Schreien.
Menschen, die schreien, werden schnell abgestempelt und gelten als aufgebracht. Häufig wird es mit Schwäche und Kontrollverlust in Verbindung gebracht.
Dieses Narrativ wollen wir umdrehen. Wir wollen unsere Stimme laut sein lassen und nutzen. Um Wut rauszulassen und zu schreien, um Aufmerksamkeit zu erregen auf die Krise, die kommt und die Krise, die bereits besteht. Sei es der Pflegenotstand, Dunkelziffern von häuslicher Gewalt, europäische Abschiebepolitik oder ganz allgemein der Zustand der Welt.
Wir wollen schreien und singen, um zu zeigen, dass wir noch eine Stimme haben, wenn wir wollen. Eine Stimme für Gemeinschaft, Solidarität und Gleichberechtigung. Für ein gutes Leben für Alle und ohne AfD. Wenn wir durch ein gemeinsames lautes Schreien und Singen die Aufmerksamkeit auf uns gezogen haben, wollen wir im nächsten Schritt mit Infomaterial, Stickern und Bannern darauf aufmerksam machen, dass jede Stimme die nicht an die AfD geht dabei hilft eine Demokratie aufrecht zu erhalten. Gemeinsam wollen wir Stimmen gegen die Krise!